Einladen möchte ich Sie/Euch alle
zum Ostermarsch. Wir starten mit einem ökumenischen
Gottesdienst in der Dreifaltigkeitskirche, den unser
Geistlicher Beirat, Charles Borg-Manché, leiten wird. Themen
des Ostermarsches in diesem Jahr: Wehrpflicht,
Mittelstreckenraketen und Kriege weltweit.
Am letzten Wochenende habe ich mich mit Mitgliedern andere
Diözesanverbände in Aachen getroffen. Neben der
Weiterführung der Kampagne "gewaltfrei wirkt" haben wir auch
über das "ökumenische Rahmenkonzept Seelsorge und
Akutintervention im Spannungs-, Bündnis- und
Verteidigungsfall" gesprochen. War da noch "geheim", aber
inzwischen schon im Internet verfügbar, wurde es am Montag
auch ganz offiziell auf der Homepage der Bischofskonferenz
zur Verfügung gestellt. Und die Kritik daran gibt es ja
schon seit dem letzten Herbst. Muss die Kirche sich in den
Dienst der Kriegsvorbereitungen kritiklos einbinden lassen?
Erwähnen möchte ich hier auch noch dass das bayerische
Verfassungsgericht Teile des sogenannten Bundeswehrgesetzes
gekippt hat. Auch pax christi war unter den Klägern.
Universitäten können weiterhin nicht verpflichtet werden zu
einer Zusammenarbeit mit der Bundeswehr. Schulen sind aber
in Zukunft verpflichtet Jugendoffiziere zu Veranstaltungen
in die Schulen zu lassen. Wie die Kläger mit dem Zugang der
Bundeswehr in die Schulen umgehen, ist noch in der
Diskussion.
Mit den Terminen für den April wünsche ich Ihnen/Euch
gesegnete Kar- und Ostertage.
Ihr/Euer Martin Pilgram, Vorsitzender von pax christi im Erzbistum München und Freising
Völkerrecht statt Faustrecht –
Gemeinsam für Frieden und
Gerechtigkeit!
Die
Christen werden den Ostermarsch
wieder mit einem ökumenischen
Gottesdienst eröffnen. 10:00 Uhr: Ökumenischer
Gottesdienst,
Dreifaltigkeitskirche,
Promenadeplatz 6
11:15 Uhr: Auftaktkundgebung
auf dem Marienplatz 12:00 Uhr:
Demonstration in der
Innenstadt
Strecke: Marienplatz -
Rindermarkt - Rosental -
Prälat-Zistrl-Str. - Corneliusstr. -
Gärterplatz - Reichenbachstr. -
Frauenstr. - Isartor - Tal -
Marienplatz.
13:30 Uhr: Abschlusskundgebung
wieder Marienplatz
(mehr)
Ort: Marienplatz
13. April 2026, 19:00 Uhr Krieg im Sudan
Online-Podiumsgespräch
über Handlungsmöglichkeiten von Bundesregierung und
Zivilgesellschaft in Deutschland
Der nun schon drei Jahre währende Krieg im Sudan gilt
laut den Vereinten Nationen als die derzeit größte
humanitäre Katastrophe der Welt. Dennoch taucht die Lage im
Sudan nur gelegentlich in unseren Medien auf.
Wir wollen mit dieser Veranstaltung einen Eindruck von der
Lebenssituation der Menschen, den Hintergründen des Krieges
und den treibenden Gewaltakteuren und ihren internationalen
Unterstützern vermitteln.
Im Mittelpunkt sollen die Möglichkeiten von Politik und
Zivilgesellschaft in Deutschland stehen, das Leid der
Bevölkerung zu lindern und bei der Initiierung von
Friedensprozessen zu helfen.
Moderation: Mirjam Meinhardt (ZDF Redakteurin und
Moderatorin)
Teilnehmende: Hager Ali (Sudanexpertin, Giga-Institut
Hamburg) Hind Altaif (Vertreterin des sudanesischen
Netzwerkes »Emergency Response Rooms«, Alternativer
Friedensnobelpreis 2025) Anna Lührmann (MdB, Grüne, ehemalige
Staatsministerin im Auswärtigen Amt) Dr. Dagmar Pruin (Präsidentin
Diakonie Katastrophenhilfe und Brot für die Welt)
pax
christi lädt ein zum monatlichen Friedensgottesdienst in der
Krypta von St. Bonifaz. Im April wird unser Geistlicher
Beirat, Charles Borg-Manché, den Gottesdienst mit uns feiern. Nach dem Gottesdienst
treffen wir uns im Pfarrzentrum von St. Bonifaz. (mehr)
Ort: St. Bonifaz, Krypta,
München, Karlstr. 34
18. April 2026, 11:30 Uhr 25 Jahre friedens räume Jubiläumsmatinee
und Saisoneröffnung
Frieden
kennt keine Grenzen: 25 Jahre friedens räume
Jubiläumsmatinee und Saisoneröffnung Da vorne ist die
Grenze, sagen sie, und die da drüben sind unsere Feinde.
Warum? frage ich. Weil sie anders sind, sagen sie. Aber da
drüben wohnt doch mein Freund, sage ich, er ist nicht mein
Feind! Jetzt schon! sagen sie.“ (aus: „Die Kinderbrücke“ von
Max B…
Für unseren Festakt im Belle Epoque Saal im Hotel
Bad Schachen begeben sich Sabine Lorenz (Lesung) und Amin
Asgari (Gitarre) auf eine musikalisch-literarische
Spurensuche diesseits und jenseits von Grenzen.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang durch den
Lindenhofpark wird das Programm in den friedens räumen
fortgesetzt: Was gibt uns Orientierung in herausfordernden
Situationen? Die Künstlerin Alexandra Nebel stellt eine
neue, von ihr gestaltete Rauminstallation Friedenskompass in
unserer Dauerausstellung vor. (mehr)
Der Katholikentag 2026 findet vom
13. bis 17. Mai 2026 in Würzburg
statt. Und auch auf diesem
Katholikentag ist pax christi wieder
mit den verschiedensten Angeboten
vertreten.
Sie/Ihr seid herzlich eingeladen
vorbeizuschauen, mitzudiskutieren
und Flagge zu zeigen für eine
friedvollere Welt.
was
Sie/Dich sonst noch
interessieren könnte:
01. April
2026, 19:30 Uhr Hintergründe zum
Israel-USA-Iran-Konflikt
Welche
historischen Wurzeln hat der Krieg zwischen Israel und USA
auf der einen Seite sowie Iran und seine Verbündeten auf der
anderen Seite?
Geht es beim militärischen Angriff Israels und der USA
auf den Iran ausschließlich um den Atomkonflikt,
Mittelstreckenraketen und um die Bekämpfung des
internationalen Terrorismus?
Welche Perspektiven hat der aktuelle Krieg für die
Beteiligten?
Referent: Clemens Ronnefeldt ist seit 1992 Referent
für Friedensfragen beim deutschen Zweig des Internationalen
Versöhnungsbundes.
Er hat im Rahmen internationaler Friedensdelegationen sowohl
Israel und Palästina als auch Iran besucht, wo er jeweils
mit Personen aus Friedens- und Menschenrechtsgruppen sowie
mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Religionen
gesprochen hat.
Dem 1914 gegründeten Internationalen Versöhnungsbund gehören
rund 100 000 Mitglieder in rund 50 Staaten der Erde an. Der
Verband, aus dem sechs Friedensnobelpreisträger
hervorgingen, u.a. auch Dr. Martin Luther King, hat
Beraterstatus bei den Vereinten Nationen.
Ort:
Gasthaus Sanftl in Eiselfing,Eiselfing ist ca. 3
Kilometer von Penzing entfernt, Richtung Amerang
14. April 2026, 19:00 Uhr Zwischen Brückenbau und
Brandbeschleunigung Zur Rolle der Kirchen in Europa in
Zeiten der Polarisierung
Wo
sind die Kirchen in den zunehmend polarisierten
Gesellschaften in Europa Brückenbauer, wo sind sie selbst
Brandbeschleuniger? Darüber sprechen Prof. Dr. Regina Elsner
(Ökumenisches Institut der Universität Münster) und Dr.
Ana-Marija Raffai (Theologin und Friedensaktivistin,
Kroatien). Eine Veranstaltung im Rahmen des
Renovabis-Jahresthemas "zusammen_wachsen. damit Europa
menschlich bleibt".
Kirchen verfügen über ein enormes Potenzial, Menschen
miteinander zu verbinden, Vertrauen zu fördern und
Solidarität zu leben. Allerdings sind sie zugleich selbst
von bestehenden und drohenden neuen Spaltungen betroffen.
Sie haben mit Kräften zu kämpfen, die spaltend wirken, und
teilweise tragen sie gar selbst zur Verstärkung von
Polarisierungen bei.
In dieser Veranstaltung betrachten wir in exemplarischen
Schlaglichtern, wie die Kirchen sich in den zunehmend
polarisierten Gesellschaften in Europa verhalten, wo Sie
Brückenbauer und wo sie selbst Brandbeschleuniger sind. Zwei
ausgewiesene Expertinnen stellen uns dafür Ihre Erfahrungen
zur Verfügung und geben so auch Deutungshilfen für die
Situation in Deutschland. (mehr)
Referentinnen sind Prof. Dr. Regina Elsner
(Ökumenisches Institut der Universität Münster) und
Dr. Ana-Marija Raffai (Theologin und
Friedensaktivistin, Kroatien).
Moderation: Dr. Thomas Steinforth
(Domberg-Akademie)
Die bipolare Nation Was Amerika der Welt gegeben
hat: Im Guten wie im Schlechten
Die
Vereinigten Staaten haben sich und
der Welt ungeheuer viel geschenkt –
und ähnlich viel zugemutet: Von der
Gründung zu Trump, vom Imperialismus
zum Isolationismus, vom
Glücksversprechen des Massenkonsums
zum Klimawandel, von der Vormacht
zum chaotischen Faktor, von der
Verheißung zur Gefahr. Philipp
Gasserts Bilanz der amerikanischen
Geschichte und ihres internationalen
Einflusses ist ambivalent und so
erhellend wie ernüchternd, wenn er
nachzeichnet, wie tief die kaum zu
überbrückenden Widersprüche in der
Gründung und der Geschichte des
Landes verwurzelt sind. (mehr)
Prof. Dr. Philipp Gassertist seit 2014 Inhaber des
Lehrstuhls für Zeitgeschichte an der
Universität Mannheim. Er hat zuvor
am Deutschen Historischen Institut
in Washington D.C., an der
Universität Heidelberg, der LMU
München, der University of
Pennsylvania und der Universität
Augsburg geforscht und gelehrt.
Philipp Gassert forscht im Bereich
der deutschen und europäischen
Zeitgeschichte sowie der
transatlantischen Geschichte und der
US-Außenpolitik des 20. und 21.
Jahrhunderts
18.04.2026, 9:30 - 17:30 Uhr Handeln… jetzt! Kongress zu planetaren Grenzen und
unserer globalen Verantwortung
Täglich
erhalten wir alarmierende Nachrichten: Klimawandel und
Umweltzerstörung bedrohen unsere Erde und verschärfen
Ungerechtigkeiten weltweit. Gerade die Ärmsten und
Schwächsten, sowohl im Globalen Norden, aber um vieles
mehr im Globalen Süden und besonders Frauen sind den
Veränderungen oft wehrlos ausgesetzt. Sie haben nur
eingeschränkte Möglichkeiten auf die Folgen zu
reagieren, die sie selbst nicht verursacht haben.
Doch wie genau hängen Klimawandel und Ungerechtigkeit
tatsächlich zusammen? Was kann der und die Einzelne
beitragen, diese Entwicklungen zu stoppen? Informieren
Sie sich, diskutieren Sie mit uns ethische Fragen und
lassen Sie uns gemeinsam auf dem Nachhaltigkeitskongress
am 18. April 2026 konkrete Schritte für eine gerechtere
und zukunftsfähige Welt entwickeln.
Highlight am Vormittag:
Eingangsstatement, Dr. Lokardia Shayammunda,
Catholic Commission of Justice and Peace, Erzdiözese
Harare, Simbabwe
Podiumsgespräch und Diskussion mit Maria Noichl, Abgeordnete im
Europäischen Parlament (SPD) Anja Karliczek, Präsidentin des
Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB) und MdB. Dr. Bärbel Kofler, MdB;
Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium
für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Dr. Andreas Frick, Hauptgeschäftsführer
von Misereor Beate Eichinger, Umweltbeauftragte und
Leiterin der Fachstelle Umwelt & ökosoziale
Gerechtigkeit im Bistum Regensburg
Am Nachmittag bekommen Sie in Infokarussels
Informationen zu den Themen:
Landwirtschaft der Zukunft - im miteinander?" Barbara Messerer,
Bildungsreferentin für Landwirtschaft und Ökologie
gesunder Boden - gesundes Leben Gabriela Cochius,
Interessengemeinschaft gesunder Boden e. V.,
Humusbotschafterin.
Planetare Gesundheit und die Aufgaben gegen
Hunger Professorin Dr. Elke Hertig,
Geographin, Universität Augsburg
Urbanisierung - Stadtplanung für klimaresistente
Städte. Armin Baur, Fachbereichsleiter, Amt
für Grünordnung, Naturschutz und Friedhofswesen
Stadt Augsburg
Die Verantwortung der Kirche für ein
nachhaltiges Handeln in unserer Gesellschaft P. Klaus Väthröder SJ, Ukama
Zentrum Nürnberg
Frauen und Klima - internationale
Unterstützungsprojekte Sr. Susanne Schneider, Missio
München
Daneben gibt es durch den Markt der Möglichkeiten
viele Praxistipps und Gelegenheit zum Netzwerken und zum
Ideenaustausch
Der Kongress wird vom KDFB Landesverband in Kooperation
mit seinem Landesbildungswerk und der Kath. Akademie
Bayern veranstaltet.
Ort:
Kardinal-Wendel-Haus, Mandlstr. 23, 80802
München
19. April - 27.
September 2026 Friedensklima Eine Outdoor-Ausstellung zu
den Nachhaltigkeitszielen der UN-Agenda 2030
Die
Ausstellung, die bereits auf der Landesgartenschau in
Lindau und zuletzt in Augsburg zu sehen war, beleuchtet
die Verbindung zwischen Klimawandel und Frieden, Auf
markanten Stelen thematisiert sie Gerechtigkeit und
Frieden im Kontext der UN-Agenda 2030 mit den 17
Nachhaltigkeitszielen, die die Weltgemeinschaft im Jahr
2015 verabschiedet hat und denen sich auch die
Landeshauptstadt München verpflichtet fühlt. Die
Ausstellung ist ein Beitrag zum 25-jährigen Jubiläum des
ÖBZ. (mehr)
Ort: ÖBZ-Gelände, Englschalkinger
Straße 166, D-81927 München
20. April 2026, 19:30 Uhr
We are the Day After From Loss to
Hope
21st
Israeli-Palestinian Joint Memorial Ceremony rganisationen
Combatants for Peace
und Parents Circle – Families
Forum begegnen dem Teufelskreis der Gewalt
seit 2006 mit einer Trauerzeremonie für Hinterbliebene
der Opfer beider Seiten. Das gemeinsame Trauern soll
wieder Verständnis und Respekt füreinander schaffen –
erste Schritte auf dem Weg zur Versöhnung. „Blut hat
dieselbe Farbe, in Israel und in Palästina – deswegen
wollen wir gemeinsam derjenigen gedenken, die in der
sinnlosen Gewaltspirale ihr Leben lassen mussten, und
zusammen Hoffnung schenken, dass es auch anders geht“,
so das Credo der Combatants for Peace. (mehr) Anmeldung hier
23. April, 2026, 19:00
Uhr Gott - Gebet - Generation Z
Warum der Glaube nicht mehr
"zieht" und was sich ändern muss
Was
bedeutet Glaube für die junge Generation heute?
Warum verlieren viele traditionelle religiöse
Formen an Strahlkraft - und wo entstehen neue
Zugänge zu Spiritualität, Sinn und Gemeinschaft?
Diese Veranstaltung bringt drei herausragende
Stimmen aus unterschiedlichen religiösen
Traditionen ins Gespräch - offen, ehrlich und
mit dem Blick auf die Fragen unserer Zeit.
Unter der Moderation von Dr. Rainer
Oechslen diskutieren: Prof. Dr. Ahmad Milad Karimi,
Professor für Kalam, Islamische Philosophie und
Mystik an der Universität Münster, vielfach
ausgezeichneter Denker, Schriftsteller und
Übersetzer des Korans, der für seine Arbeiten zu
interreligiösem Dialog und moderner Theologie
international Anerkennung findet.
Jesuitenpater Prof. Dr. Christian M.
Rutishauser, bis 2021 Provinzial der
Jesuiten in der Schweiz und nun Professor für
Judaistik und Theologie sowie Leiter des
Institut für Jüdisch-Christliche Forschung an
der Universität Luzern - ein profunder Kenner
des Dialogs zwischen Religionen, dessen Anliegen
es ist, Menschen zu bewegen und im Herzen zu
erreichen Daniel Fabian, Landes- und
Polizeirabbiner von Sachsen-Anhalt, der
sich intensiv mit Bildungsarbeit, Seelsorge und
jüdischem Leben in Deutschland beschäftigt. Er
ist Assistent von Prof. Dr. Dr. Felix Körner SJ
(Nikolaus-Cusanus-Lehrstuhl für Theologie der
Religionen an der Humboldt-Universität zu
Berlin).
Drei Perspektiven. Drei Traditionen. Ein
gemeinsames Anliegen: den Glauben neu ins
Gespräch zu bringen.
Zum Auftakt geben die Referenten jeweils kurze
Impulsbeiträge. Anschließend treten sie
miteinander und mit dem Publikum in einen
offenen Dialog. Dabei geht es nicht um einfache
Antworten, sondern um ehrliche
Auseinandersetzung:
Was spricht junge Menschen heute noch an
- und was nicht mehr?
Welche Rolle spielen Zweifel,
Individualität und gesellschaftlicher
Wandel?
Wie können religiöse Traditionen
verständlich, glaubwürdig und relevant
bleiben?
Ein Abend für alle, die sich für die Zukunft
von Glaube und Spiritualität interessieren -
unabhängig von eigener religiöser Bindung. (mehr)
Ort: Aula
des Gymnasiums Seligenthal,
Landshut
Bismarckplatz 1484034Landshut
24.04. – 26.04.2026 In welcher Gesellschaft wollen wir
leben? Nachdenken über den Kapitalismus und
alternative Wirtschaftsformen
Zur
Einführung vergleichen wir verschiedene
Wirtschaftstheorien, analysieren ihre Auswirkungen auf
Deutschland und betrachten den Einfluss der Finanzmärkte
auf Angebote beispielsweise in der Pflege und die Lage
auf dem Wohnungsmarkt. Immer im Blick ist die Frage: Was
schadet dem Zusammenhalt unserer Gesellschaft? Was
beschädigt die Demokratie?
Global beschäftigen wir uns mit den Auswirkungen des
Kapitalismus des globalen Nordens auf den globalen
Süden. Am Beispiel Kenias zeigen wir, wie
kapitalistisches Wirtschaften des globalen Nordens
Ungleichheit, Abhängigkeiten und Verwerfungen im
globalen Süden verstärkt und postkoloniale
Ausbeutungsstrukturen erzeugt und stellen die
kenianische Social Justice Bewegung vor. Wie müssen
lokale und globale Politik aussehen, um Gerechtigkeit
und Wohlstand zu schaffen und das Leben für alle
Menschen in ihrer Heimat lebenswert zu machen?
Gemeinsam suchen wir nach Wegen aus der Krise. Wie
kann ein Wirtschaften jenseits der kapitalistischen
Wachstumszwänge aussehen? Ethische Wirtschaftstheorien
nach christlichen Vorstellungen, wie die bereits
etablierte Gemeinwohlökonomie, und Gedanken zum
Wirtschaften nach islamischen Prinzipien sowie
sozialistisch-inspirierte Ideen eröffnen konkrete
Perspektiven für ein gerechteres, solidarischeres und
demokratischeres Wirtschaften.
Ein Seminar für alle, die spüren, dass unser
Wirtschaftssystem aus dem Gleis geraten ist und sich
über alternative Vorschläge informieren bzw. für diese
einsetzen wollen.
Die Frauen in
Schwarz und Aktive für einen Gerechten Frieden in
Nahost halten ihre Mahnwachen weiter an jedem 2. und
4. Freitag im Monat ab (mehr).
Die nächsten Termine sind:
Weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage.
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